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Zum Ende der Seite springen Motown vs. Stax: Ain't Nothing Like The Real Thing 3 Bewertungen - Durchschnitt: 10,003 Bewertungen - Durchschnitt: 10,003 Bewertungen - Durchschnitt: 10,003 Bewertungen - Durchschnitt: 10,003 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00
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Dr Feelgood
Grünschnabel


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Achtung Motown vs. Stax: Ain't Nothing Like The Real Thing Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Irgendwann im Leben muss man sich entscheiden: Bass oder Gitarre, Cabrio oder Kombi, Schalke oder Dortmund. Beides geht nicht. Und wie ist das mit den Plattenfirmen Stax und Motown?

Da gibt's zunächst jede Menge Gegensätze: Stax Records ist in den Südstaaten beheimatet («Soulsville USA»), wurde von zwei Weißen gegründet (den Namensgebern J. Stewart/E. Axton), war 1976 bankrott und hatte mit Otis Redding und Isaac Hayes zwei der besten R&B-Sänger unter Vertrag. Zielgruppe: die Black Community.



Motown Records dagegen kommt aus dem Norden («Hitsville USA»), wurde von einem Schwarzen gegründet (dem Ex-Boxer Berry Gordy, Jr.), musste 1988 verkauft werden und hatte mit den Supremes und den Temptations zwei der kommerziell erfolgreichsten und besten Bands der Sechziger unter Vertrag. Zielgruppe: egal, Hauptsache die Platten wurden gekauft.



Doch nicht nur die Rahmenbedingungen und der Sound waren unterschiedlich. Vergleicht man die Songtexte von jeweils zehn zufällig ausgewählten allmusic.com Top-Songs für die Genres Detroit/Motown Soul und Memphis/Stax Soul, kommen folgende Word-Clouds heraus (erstellt mit Wordle.net):



Zusammengefasst singen Motown-Bands (oben) «Come girl, need baby love just now», während es beim Memphis-Soul (unten) eher heißt: «Oh yeah, love hurts (sometimes)».



Nicht zu übersehen sind aber auch die Gemeinsamkeiten: beide können auf ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte zurückblicken: Stax wurde pünktlich zum Jubiläum 2007 von Justin Timberlake wiederbelebt, Motown feiert im nächsten Jahr sein 50-jähriges Bestehen.

Zitat:
Die entsprechenden Websites sind Stax50.com und Motown50.com.


Und schließlich haben beide Labels großartige Musik veröffentlicht – und darauf kommt es an. Also einfach dem Beispiel Bruno Labbadias folgen und nicht alles hochsterilisieren!

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03.10.2008 00:12 Dr Feelgood ist offline Homepage von Dr Feelgood Beiträge von Dr Feelgood suchen Nehmen Sie Dr Feelgood in Ihre Freundesliste auf

FLOW
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RE: Motown vs. Stax: Ain't Nothing Like The Real Thing Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Memphis Soul: Stax und Muscle Shoals


Die südliche Richtung des Soul wurde entscheidend geprägt von dem in Memphis ansässigen Label Stax und den in Alabama beheimateten Muscle Shoal-Studios. Typisch für den Southern Soul waren engagierte weiße Firmenchefs, die ursprünglich von der Country- und Rock’n’Roll-Musik kamen und sich nun ausschließlich dem Rhythm’n’Blues widmeten.

Stark dem Idealbild der Rassenintegration entsprach insbesondere das Stax-Label in Memphis. Gegründet hatte es 1958 der ehemalige Bankangestellte und Country-Amateurmusiker Jim Stewart. Den typischen Stax-Sound erzeugte die aus zwei Schwarzen und zwei Weißen bestehende Studioband Booker T. & the MG's. Kreative Mittelpunkte des Labels waren ab 1962 Songschreiber und Produzent Isaac Hayes sowie der Sänger Otis Redding, von dem auch die Originalversion des Aretha Franklin-Welterfolgs „Respect“ stammte. Mit Hits wie „I’ve Been Loving You Too Young“ (1965) und „Sittin’ On The Dock Of The Bay“ (1967) avancierte der 1967 tödlich verunglückte Sänger zum wichtigsten Star der Firma. Erfolgreiche Künstler des Labels waren neben Redding Joe Tex, Rufus Thomas und Carla Thomas, das Duo Sam & Dave, Eddie Floyd sowie die Staple Singers.

Stilistisch zeichneten sich die Stax-Produktionen durch einen recht einfach gehaltenen, ursprünglichen Sound aus. Typisch für den Stax-Sound war der orgelähnliche Einsatz der Bläser. Der Gesang hielt sich im Wesentlichen im Rahmen der Gospeltradition; auf nachträgliches Abmischen wurde meist ganz verzichtet. Zeitweilig profitieren konnte das Independent-Label von einem Vertriebsabkommen mit Atlantic Records. Inspirierend wirkte die entspannt-kreative Atmosphäre der Stax-Studios in den Sechzigern auch auf einige Interpreten des sogenannten Blue Eyed Soul: Die hier aufgenommenen Platten von Elvis Presley, Neil Diamond und Dusty Springfield werden von Musikkritikern immer wieder als herausragende Meilensteine der jeweiligen Künstler aufgeführt.

Zweite relevante Produktionsstätte des Southern Soul waren die Muscle Shoals-Studios von Rick Hall in Alabama. Neben Aufnahmen von Tommy Roe, Ray Stevens sowie dem Atlantic-Star Wilson Pickett entstand in den Muscle Shoals-Studios auch einer der Welthits der Soul Music: „When A Man Loves A Woman“ von Percy Sledge. Als weiteres wichtiges Southern Soul-Label zu erwähnen ist schließlich noch die von Quinton Claunch gegründete Firma Goldwax. Bedeutendster Künstler von Goldwax war James Carr, dessen Stück „The Dark End Of The Street“ von 1967 ebenfalls zu den Hitparadenerfolgen der Southern Soul-Richtung zählt.



Detroit- oder Motown Soul

Anders als Stax und vergleichbare Labels forcierte die in Detroit beheimatete Firma Motown Records von Anfang an den kommerziellen Erfolg im Pop-Mainstream. Gegründet wurde das Motown-Label 1959 von dem ehemaligen Fließbandarbeiter Berry Gordy. Mit dem Produzententeam Brian Holland, Lamont Dozier und Eddie Holland (HDH) verfügte Gordy ab 1963 auch über erstklassige Songschreiber. Als zusätzlicher Stücke-Autor und Produzent hinzu kam Smokey Robinson. Robinson war gleichzeitig Leadsänger der Motown-Gruppe The Miracles und brachte der Firma sowohl mit der Kombo Smokey Robinson & The Miracles als auch als Autor und Produzent eine Reihe von Hits ein, darunter ihren wohl bekanntesten Song „The Tears Of A Clown“ aus dem Jahr 1970. In Szene gesetzt wurde der Motown-eigene Sound von der labeleigenen Studio-Band Funk Brothers.

Anders als die auf Feeling und Inspiration vertrauenden Kollegen in den Stax-Studios legte Motown Wert auf äußerste Perfektion sowie musikalischen Glattschliff. Typisch für Motown-Produktionen wurden Hits, die ins Ohr gingen und deren Schema im Wesentlichen aus einer möglichst intensiven Wiederholung von Schlüsselmelodie und Refrain bestand. Die Texte der Motown-Veröffentlichungen waren eher oberflächlich gehalten. Sie orientierten sich ebenfalls vorwiegend an den Bedürfnissen des weißen Popmarkts. Dort war das Detroiter Label zeitweilig immens erfolgreich: Im Jahr 1966 gelang 75 Prozent aller Motown-Singles der Durchbruch in die Top 100 der US-amerikanischen Charts. Aufgrund ihres Erfolgs bekam die Firma den Beinamen „Hitsville, USA“. Für Anerkennung in der schwarzen Community sorgte schließlich die Tatsache, dass das Label das größte Medienunternehmen im Besitz von Schwarzen war.

Im Verlauf der Jahre kamen immer häufiger Streicher bei den Einspielungen zum Zuge. Gordy versuchte zudem, seine Künstler auch in den großen Club-Shows in Las Vegas und am Broadway unterzukriegen. Mitte der Sechziger Jahre zählte zu dem Detroiter Label die Crème der poptauglichen Soul-Künstler. Den Kontrapunkt zu dem romantischen Smokey Robinson setzten die eher temperamentvollen Temptations. Darüber hinaus standen bei Motown unterschiedliche Sangesgruppen und Einzelkünstler unter Vertrag: Martha Reeves mit ihrer Band Martha & the Vandellas, die Marvelettes, die gospelbeeinflussten Four Tops, Gladys Knight & the Pips, Marvin Gaye („I Heard It Through the Grapevine“), die Jackson Five als rockige Soulvariante ab 1969, der später in Richtung Funk tendierende Edwin Starr, „Little“ Stevie Wonder und last but not least die wohl erfolgreichste Truppe des Labels: die Supremes mit ihrer Leadsängerin Diana Ross.

Ich persönlich fühle mich eher zu Motown hingezogen! Detroit ROCK CITY!! Ja Stax waren ein paar weisse die versucht haben schwarz zu sein..

Motown verkörpert mehr den Sound der Stahlarbeiter den Schweiss und den everyday struggle, wobei Stax kommerzialiesiert wurde von ein paar Südstaaten - Rednecks die besonders die schwarze Community ansprechen wollten.. und Isaac Hayes war eh voll der Lutscher..

The saga continues,

Peace to da Gods
09.01.2009 01:00 FLOW ist offline Beiträge von FLOW suchen Nehmen Sie FLOW in Ihre Freundesliste auf
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Eyo na was geht den hier ab
09.01.2009 03:18 2FAST2SHOOT ist offline E-Mail an 2FAST2SHOOT senden Beiträge von 2FAST2SHOOT suchen Nehmen Sie 2FAST2SHOOT in Ihre Freundesliste auf
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pui battle session motown vs. stax

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09.01.2009 08:05 JohnLuuk ist offline E-Mail an JohnLuuk senden Beiträge von JohnLuuk suchen Nehmen Sie JohnLuuk in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie JohnLuuk in Ihre Kontaktliste ein
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Also von irgendwo kommt mir das bekannt vor Dr.Feelgood mit den Entscheidungen zwischen Stax und Motown.

Auch jetzt sage ich wieder ich entscheide mich für beide, wobei klar zu definieren ist das mich Motown zur Soulmusik gebracht hat.

Trotzdem hat Stax einige bemerkenswerte Künstlerinnen unter Vertrag gehabt die ich sehr schätze, Margie Joseph, Mavis Staples, Carolyn Hurley oder einer meiner besonderen Lieblinge Judy Clay.

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Beide sind wirklich tolle label, doch wie man an meiner sigi erkennt tendiere ich zu Motown. Allerdings hat das vielleicht ehr nostalgische Gründe.

Beide Plattenfirmen wollten hohe Verkaufszahlen, beide habens geschafft. Motown komerzieller als Stax.....ich muss ganz kurz auf die Aussgae von Flow einegehen Stax waren 2 Weisse die versucht haben schwarz zu sein, naja um genau zu sein war Berry Gordy's Motown label ( so sehr ich ihn schätze und respektiere) ein Schwarzer der mit seinen Künstlern versucht hat sich dem weissen mainstream anzupassen um mehr Platten zu verkaufen......hmmmm. Ist kein Geheimnis, aber den echten soul hat dennoch ehr Stax verkörpert.....ich denke das wäre vielleicht wieder sowas wie Chicago vs. Detroit. same o same o....

Man sollte beide label respektieren, haben sie doch beide wertvolle und extrem tolle Künstler und Musik hervorgebracht. Motown war schon immer poppiger und fröhlicher ( bubble gum soul) als es Stax war, zu recht...die Einflüsse waren total unterschiedlich. Und obwohl Detroit heutzutage ganz sicher keine Stadt ist die man ohne Selbstschutz betreten sollte, hat Gordy nach dem Rückgang der Autoindustrie etwas geschaffen worauf Detroiter trotzdem stolz sind...und es ist okay.

Ich höre sehr gerne Stax, aber ich liebe Motown....

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12.02.2009 14:38 mamaspearl ist offline E-Mail an mamaspearl senden Beiträge von mamaspearl suchen Nehmen Sie mamaspearl in Ihre Freundesliste auf
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Gerade das ist der wunde Punkt für mich, der kommerzielle Motown-Sound.
Vielen Menschen wurde manchmal etwas vorgegaukelt. Die wahren Supremes gab es nur von 1962-1967, danach war nur noch Diana Ross vertreten und die Andantes oder irgendwelche Backroundsängerinnen, nun ja bei Martha & The Vandellas waren für meinen Geschmack immer die Andantes dabei, nun ja und bei dem letzten Marvelettes Album ist ohnehin die Sache offensichtlich, es sollte ja zuerst als Wanda Rogers Solo-Album erscheinen.

Bei Stax fällt mir nicht ein, wer für wen gesungen haben könnte.
Sicherlich ist der Motown-Sound ein guter Sound, trotzdem denke ich die Käufer wurden schon etwas an der Nase herumgeführt.

Auch sollte man andere Lables nicht vergessen wie Chess oder Atlantic

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Vorgegaukelt...hehe, naja, ich seh das ehr so....Alle original Gruppen hatten bisher zum größten Teil von Anfang an ( nach Unterzeichnung bei Motown, Tamla/Motown...und kompletter Besetzung)Namen wie zum Beispiel : the Miracles, the Supremes the Marvelettes...und nachdem Bewegung in die Gruppe als solches kam, wie beispielsweise Umbesetzung/Neubesetzung eines Mitgliedsr oder gar Verkleinerung der Gruppe wurden auch die Namen geändert. Ausser bei den Temptations, die heissen nach wie vor so auch wenn die Mitglieder jetzt wie oft? 22 mal oder öfter ( oh mann........) umbesetzt wurden, aber sie dürfen denn Otis Williams ist noch immer dabei (it's all about the group, noone is bigger than the group).

Wie zum Beispiel als Claudette Rodgers die Gruppe verliess ( nach der Unterzeichnung bei Tamla/Motown.....Smokey heiratete sie) wurden aus "the Miracles" " Smokey Robinson and the Miracles", the Miracles bestanden als solches zwar weiterhin, doch mit Smokey als leader gabs das provisorische Smokey Robinson and..... .
Und wenn ich nicht total aufm Holzweg bin war das ähnlich mit dem Supremes, als Florence die Gruppe verliess und neubesetzt wurde gingen sie unter dem Namen Diana Ross and the Supremes. Nun kann man das nicht als Wertung oder ähnliches nehmen, man hat aber an einigen Gruppen eben bemerkt da hat sich was verändert. Denn einfach so wurden die Gruppennamen nicht mit dem leader am Anfang gesetzt. Ein Grund vielleicht weshalb David Ruffin in seinem Größenwahn eh keine Chance hatte die Gruppe David Ruffin and the Temptations zu nennen, plus er war nicht der Gründer dieser Gruppe und stiess erst dazu nachdem die Temps bei Motown unterzeichnet hatten (thank Paul). Ganz sicher bin ich mir allerdings bei Martha Reeves net, Martha and the Vandellas...da habe ich bisehr zu wenig Info ( Martha Reeves war übrigens letzten Monat in Berlin, sowie die Contours zu Memories of Motown, viele tribute acts und eben einige original Interpreten und sogar Mickey Stevenson.....egal, ich weiche grad ab).

Die Andantes waren auf so ziemlich jeder Platte drauf die Motown jeh released hat....sagen wir mal grob 80-90 Prozent während der 60er und 70er auf jeden Fall. Lol....ein bischen sowas on vocals was die Funk Brothers an den Instrumenten waren.
Und Atlantic records, weiss Jemand ob Rhino zu Atlantic gehört????

Im großen und Ganzen hatte Motown bestimmt versucht Namen wie die der Supremes solange wie möglich Aufrecht zu erhalten, denn Gordy wusste ganz genau dass sich viele Platten allein mit dem Namen verkaufen lassen. Also ja, eigentlich haste irgendwie recht.....den Leuten wurde ein wenig was vorgegaukelt. Ich seh es ein. Aber mit Erfolg muss man sagen. Die supremes sind bei vielen Fans ohnehin irgendwie ein heisses thema, gerade bei Florence Ballard Anhängern, da wird oft viel diskutiert. Denn was du da geschrieben hast, Hasbro, habe ich mittlerweile schon öfter gehört und ich denke in diesem Punkt hätte Motown damals eventuell weniger kommerziell denken sollen.

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15.02.2009 03:03 mamaspearl ist offline E-Mail an mamaspearl senden Beiträge von mamaspearl suchen Nehmen Sie mamaspearl in Ihre Freundesliste auf
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Also das mit dem Namensänderungen hatte einzig und allein den Zweck Solokünstler zu fördern.

So wurde aus The Miracels - Smokey Robinsion and The Miracles
The Supremes - Diana Ross and The Supremes
Martha and The Vandellas - Martha Reeves and The Vandellas

Bei den Marvelettes hat es nicht mehr hingehauen, doch Wanda Rogers hatte Drogenprobleme und wurde zum Schluß auch davon gepackt eine Solokarriere zu versuchen. Smokey Robinson hat das Album "The Return of The Marvelettes" nur für sie alleine geschrieben. Motown wollte es erst unter Wanda Rogers veröffentlichen, doch in letzter Sekunde wurde der Titel aus verkaufstaktischen Gründen geändert. Schau Dir das Cover an, es ist offensichtlich, drei Frauen auf Pferden, nur Wanda ist zu erkennen, die Gesichter der beiden anderen liegen im Schatten ihres Hutes.

Dieses Album ist jedoch sehr hörenswert und zu empfehlen. Die Cover "A breathtaking guy" (von den Supremes), "Marionette" (erstmals von Kim Weston gesungen) und "I´ll be in trouble" (von den Temptations) sowie "After all" (erstmalig gesungen von den Miracles) werden von Wanda mehr als gut interpretiert.

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Was natürlich das mit der Studio-Vocalgruppe angeht, könnte man daraus auch einen Streitpunkt machen. Fakt ist: Motown wollte den Sound verbessern, oft wurden die Vocals auch geadded.

Man versuchte auch mehr profit herauszuschlagen. Während die Gruppe tourte, konnten Neueinspielungen in den Studios gemacht werden und es kostete weniger Geld nur den Leadsänger oder Leadsängerin in das Studio zurückzufliegen.

Man könnte es auch als "Modeerscheinung" betrachten, wobei es zeitlich nicht ganz hinhaut. Beispielsweise gibt es von den Drifters (Anfang der 60ziger) "Lonliness or Hapniness" oder "Mexican Dicorce", hier wurden Frauen als Backroundsängerinnen eingesetzt, damals noch bekannt unter "The Group" mit Dionne und Dee Dee Warwick, Cissy Houston (später entwickelten sich daraus die "Sweet Inspirations" die auch als Backroundgruppe für Atlantic fungierten)

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Also soweit ich informiert bin hatte die Namensänderung bei vielen nicht NUR den Zweck eine Solokarriere zu fördern. Acklee King (Jr Walker Allstars Band) könnte dir sicher mehr darüber erzählen....Sondern solch eine Änderung kam herbei sobald die Gruppierung nicht mehr in der ursprünglichen original Bestezung erschien....ich schau mal ob ich darüber was interessantes finde was ich hier posten kann.

Ansonsten hatte die Änderung der Namen zur Folge dass der leader gefördert wurde, selbstverständlich, ob nun gewollt oder ungewollt....auf lange Sicht gesehen natürlich ein gutes Mittel seinen act nochmehr zu vermarkten , wie du schon geschrieben hast.

Ich denke vielleicht kann das ein Grund sein weshalb heutzutage ehr soloprojekte gefördert werden und viele Gruppen oder Bands sich sehr gut als Sprungbrett für eine eigene Solokarriere eignen. Vor allem für Frauen wie ich finde, denn ich glaube das gerade ein Alleingang einer Frontfrau sehr vielversprechend ist ( für die Verkaufszahlen) als der Alleingang eines Mannes.als Solokünstler nach dem Gruppendasein. Vielleicht hab ich da einen falschen Eindruck aber wenn ich so darüber nachdenke...Beyonce ist noch da ( Kelly Rowland ebenfalls aber mit weniger Ikoniesierung als bei der Frontfrau von Destiny's Child). Und sieht man sich dagegen mal Sisqo an, ehemals leader bei Dru Hill, erkenn ich nicht dass er es nach seinem Solodebut noch großartig ausserhalb der Staatsgrenzen der U.S. geschafft hat (obwohl ja Japan auch ein großer Markt ist, ich da allerdings so gut wie keinerlei Hinweise habe). Selbe Spiel bei den Pussycat Dolls ( frag mich bis heute was der Name soll?!?!?!), Nicole Scherzinger könnte im Alleingang im Grunde ganz auf ihre Kolleginnen verzichten was den Erfolg angeht. Woran liegt das wohl? Ich weiss nicht ob man das so vergleichen kann oder sollte, aber vielleicht ist das einfach der Lauf der Dinge, der Leader, egal zu welcher Zeit und egal welchem Genre angehörig, wird immer bessere Karten haben.

Ich finde was du da geschrieben hast über die Studio-Vocalgruppen und das vocals zum Teil dazugeaddet wurden ganz und gar kein Thema zum Streiten, denn eigentlich war das aus der Sicht eines Unternehmens sehr innovativ. Heutzutage ist das nicht anders und man kann tatsächlich eine Scheibe nach der anderen raushauen ohne von dem großteil der Konsumenten in Vergessenheit zu geraten... . Natürlich gibts auch heute noch Bands die vor allem ihre Sachen live einspielen und aufnehmen. Im großen Stil jedoch wird doch nur noch der jeweilige part gebraucht zusammen-und abgemischt....thats it. Da lob ich mir die feinen Live! Platten auf denen die Künstler noch echte Musik produziert haben ZUSAMMEN mit Band und jeglichen Backgroundvocals und was auch immer....Ob nun Konzertaufnahmen oder tatsächliche Totalaufnahmen aus dem Studio von Anfang bis Ende ohne jegliches Dazwischengemixe oder sonstwas.

Aber aus der Sicht eines Konsumenten möchte ich mich, was Motown angeht gar nicht großartig beschweren, denn der Motown-sound hat mich schwer beeindruckt und ich liebe ihn. Niemand ist perfekt, und keiner kann alles genau so machen dass wirklich Jeder dabei 100% glücklich hervorgeht...but it's the sound what counts....lol

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Respekt , respekt was die modernen Dinge angeht, da kenne ich mich nicht besonders gut aus. Die Frontfrauen oder Männer der Gruppen wurden meistens besonders hervorgehoben. Heutzutage wird ja noch mehr abgemischt als damals, davon kann man ausgehen, deshalb kann es oft sein das heutzutage nur die Frontfrauen oder Männer wirklich singen, bei Boney M war es ja genauso (Liz Mitchell war die einzige Sängerin der Gruppe)

Du hast sicherlich recht die Gruppe ist häufig ein Sprungbrett für die Solokarriere.

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Nun es läßt mir mal wieder keine Ruhe noch etwas zu diesem Thema zu schreiben.

Ich würde gern mal die Frage an "Dr Feelgood" stellen, was wohl die Personen machen sollen die eingefleischte Fans sind von Mabel John und Kim Weston????

Beide Ladys waren ja bei beiden Labels unter Vertrag. Bestimmt möchte ich Mabel´s "Action speaks louder than words" nicht missen, sowie auch nicht "Running out" oder "Stay out of the kitchen" nicht zu vergessen ihre Einspielung mit Diana Ross & The Supremes "I´m finally through with you".
Auch Kim Weston´s Stax Album "Kim,Kim,Kim" ist eine Empfehlung Wert und die Lieder "Love Vibrations" oder "You don´t know baby" Auch möchte ich ihre Motowneinspielungen wie "Don´t let him down", "You hit me where it hurt me" oder "Take me in your arms (alternate take)" oder auch "It should have been me" (ebenfalls mit Diana Ross and The Supremes) nicht missen.

Außerdem finde ich das Stax-Records doch mehr die Male-Acts förderte oder gemischte Gruppen wie The Staple Singers oder Isaac Hayes.
Mir fällt eigentlich nur eine Künstlerin ein die ein wenig in den Vordergrund rückte und dies war Carla Thomas.

Bei Motown verhielt sich die Sache anders. Berry wollte einen Soul schaffen für ein weißes Publikum, dies setzte er um mit den Supremes, alle anderen weiblichen Künstler wurden zugunsten dieser Gruppe fallen gelassen. Diana Ross hatte die Popplastigste Stimme, die zu dem Sound passte.

Die Supremes galten bei Motown 1962-1964 als die "No-Hit-Supremes" schlechthin. Ihre Produktionen wurden von Smokey Robinson oder Berry Gordy selbst übernommen, die Gruppe landete keinen Hit obwohl die Smokey Produktionen für die Hits von Mary Wells verantwortlich waren.

Es war ein Zufall und vielleicht der Wille Gordys solange an der Gruppe festzuhalten. Als "Where did our love go" von HDH geschrieben wurde, wurde dieses Lied zuerst der Gruppe angeboten, die als die dynamischste weibliche Vocalgruppe bei Motown galt und die auch den ersten Nr 1 Hit lieferte, The Marvelettes. Doch Gladys lehnte den Song ab, weil die Girls im Backround nur "Baby baby oohooh baby baby" singen mußten.

Als der Song zum Hit wurde war das für die Marvelettes nicht so toll, sie sangen dafür das weniger erfolgreiche "Too many fish in the sea"
Stellt sich nun die Frage hätten die Marvelettes das Lied gesungen, hätte es dann auch ein Nummer 1 Hit gegeben?????? Oder hätten die souligen Vocals von Gladys nicht gepasst zu dem poppigen Sound von HDH????

__________________
I´m blue be dooby dooby do
(Gong gong gong g-g-gong gong, yeah)
I´m blue be dooby dooby do
(Gong gong gong g-g-gong gong, yeah)
I´m blue I´m blue be dooby dooby do
(I wanna tell all of you people)
15.03.2009 22:01 HasbrookHeights ist offline E-Mail an HasbrookHeights senden Beiträge von HasbrookHeights suchen Nehmen Sie HasbrookHeights in Ihre Freundesliste auf
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DER KRIEG IST ZUENDE...
26.03.2009 12:38 FLOW ist offline Beiträge von FLOW suchen Nehmen Sie FLOW in Ihre Freundesliste auf
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RE: Motown vs. Stax: Ain't Nothing Like The Real Thing Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

2 Gegner..

Einer – der sogenannte Southern Soul – offerierte eine rauere, ungeschminktere Version des Souls und wird vor allem mit den Produktionen der beiden Labels Atlantic Records (New York) und Stax (Memphis) assoziiert. Die zweite Richtung, die sich vor allem um das Detroiter Label Motown gruppierte und gelegentlich auch als Northern Soul bezeichnet wird, favorisierte hingegen eine möglichst mainstreamtaugliche schwarze Unterhaltungsmusik und erzielte mit dieser zeitweilig immense Erfolge im weißen Massenmarkt. Eine zweite Soulwelle Anfang der Siebziger Jahre, ausgelöst durch die Produktionen des Labels Philadelphia International Records und bekannt geworden unter dem Etikett Philly Sound, baute ebenfalls auf dieses Grundkonzept.
26.03.2009 12:46 FLOW ist offline Beiträge von FLOW suchen Nehmen Sie FLOW in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von FLOW
DER KRIEG IST ZUENDE...
Seh ich auch so. Irgendwann ists auch mal gut ...
15.10.2010 08:32 meini80 ist offline Beiträge von meini80 suchen Nehmen Sie meini80 in Ihre Freundesliste auf
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