GMC
GRANDMASTER CONTRA
   

Dabei seit: 02.01.2007
Beiträge: 77
Herkunft: NRW
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In die DDR kam Hip-Hop als Jugendkultur aus Westdeutschland durch Hörfunk und Fernsehen. Der Film Beat Street wurde 1985 in Kinos der DDR gezeigt. Der Staat versuchte Hip-Hoper einzubinden und begründete dieses damit, die Jugendlichen bekundeten ihre Solidarität mit den unterdrückten Schwarzen. Breakdancer wurden im offiziellen Sprachgebrauch als „akrobatische Volkstänzer“ bezeichnet, Graffiti als „Rapschrift“. Wer öffentlich professionell auftreten wollte, musste die „Zulassung für berufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Unterhaltungskunst“ beantragen und sich von einer staatlichen Kommission prüfen lassen. Auftritte von Breakdancern auf Straßen und Plätzen wurden jedoch unterbunden. Bei Veranstaltungen zur 750-Jahr-Feier Berlins nahmen Breakdancer in Ost-Berlin am Festmarsch teil, Rapper traten im Palast der Republik auf. Im Sommer 1988 fand der einzige Rap-Contest in der damaligen „Tonhalle“ in Radebeul statt.
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